Übungstage 2026

20. Juni 2026
Übungen
Übungswochenende im KBI-Bereich Nord

Erfolgreiche Teilnahme an den Übungstagen des KBI-Bereichs Nord

Am heutigen Samstag nahm die Freiwillige Feuerwehr Schondra gemeinsam mit der Feuerwehr Rupboden an den Übungstagen des KBI-Bereichs Nord teil. Zusammen bildeten wir den Zug 2 und konnten bei drei abwechslungsreichen Einsatzübungen unser Können unter Beweis stellen.

Insgesamt nahmen an den Übungstagen rund 20 Feuerwehren aus dem KBI-Bereich Nord teil. Ein Großteil der Wehren absolvierte die Übungen bereits am Freitagabend, für unseren Zug standen die drei Einsatzszenarien am Samstag auf dem Programm.

Nach der Begrüßung und einer kurzen Einweisung ging es direkt zur ersten Einsatzlage. Hier stellte die Feuerwehr Rupboden den Einsatzleiter. Das Szenario lautete: Verkehrsunfall mit mehreren verletzten Personen sowie einem brennenden Pkw. Routiniert, zügig und mit der nötigen Sorgfalt wurden die verletzten Mimen versorgt, der Fahrzeugbrand bekämpft und die Einsatzlage erfolgreich abgearbeitet.

Bei der zweiten Übung übernahm die Feuerwehr Schondra die Einsatzleitung. Einsatzort war eine Biogasanlage. Zunächst galt es, den explosionsgefährdeten Bereich zu erkennen und entsprechend abzusichern. Anschließend musste eine bewusstlose Person aus dem Technikbereich gerettet werden. Dank einer guten Lageerkundung, der konsequenten Eigensicherung und einer strukturierten Vorgehensweise konnte auch diese Übung zügig und sicher abgearbeitet werden.

Nach einem leckeren Spießbraten zur Mittagsverpflegung stand bereits die dritte und letzte Übung auf dem Programm. Erneut stellte die Feuerwehr Schondra den Einsatzleiter. Alarmiert wurde zunächst der Brand einer Gartenhütte. Vor Ort stellte sich die Lage jedoch deutlich komplexer dar: In einer Scheune war es zu einem Brand gekommen, zudem wurde eine Person vermisst. Ein Innenangriff unter Atemschutz war erforderlich, um den Brand zu bekämpfen und die vermisste Person zu suchen. Zusätzliche Herausforderungen wie eine Photovoltaikanlage, ein Stromspeicher, ausgedehnte trockene Vegetationsflächen sowie enge Zufahrts- und Bewegungswege erschwerten die Löscharbeiten erheblich. Dennoch gelang es den eingesetzten Kräften, mit vergleichsweise geringem Personalaufwand die anstehenden Aufgaben strukturiert und erfolgreich abzuarbeiten – ganz nach dem Motto: Leben mit der Lage.

Die Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Rupboden funktionierte während des gesamten Übungstages hervorragend. Auch die den Übungen zugeteilten Kräfte des Rettungsdienstes unterstützten die Feuerwehr jederzeit engagiert und trugen maßgeblich zum Gelingen der Szenarien bei.

Bei allen drei Einsatzübungen konnte zudem das neu erarbeitete Führungsunterstützungskonzept mit dem Mehrzweckfahrzeug erfolgreich angewendet werden. Dieses unterstützt den Einsatzleiter insbesondere bei der Einsatzdokumentation, der Funkkommunikation, der Kräfteübersicht sowie den allgemeinen Führungsaufgaben und hat sich in den Übungen bereits bestens bewährt.

Ein herzlicher Dank gilt den Organisatoren, den Übungsausarbeitern, den Schiedsrichtern, den Mimen, allen beteiligten Feuerwehren, dem Rettungsdienst sowie den zahlreichen Helferinnen und Helfern, die mit ihrem Engagement einen gelungenen und lehrreichen Übungstag ermöglicht haben.