Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war eine deutliche Rauchentwicklung aus dem vollständig thermisch aufbereiteten Ascheberg festzustellen. Im Bereich des Haufens befanden sich neben Ascheresten auch verschiedene Metallreste. Aufgrund der anhaltenden hohen Temperaturen und der Trockenheit bestand die Gefahr, dass sich ein Schwelbrand ausbreitet.
Besonders kritisch war die unmittelbare Nähe zu einer Wiese mit trockenem Heu, wodurch eine erhöhte Brandgefahr bestand. Die Einsatzkräfte kontrollierten den Ascheberg, öffneten die betroffenen Bereiche und löschten vorhandene Glut- bzw. Schwelnester gründlich ab. Abschließend wurde der Bereich mit einer Wärmebildkamera kontrolliert, um verbliebene Wärmequellen auszuschließen.
Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte eine Ausbreitung des Brandes auf die umliegende Vegetation verhindert werden.
Die Feuerwehr weist darauf hin, dass Asche- und Feuerstellen auch nach längerer Zeit noch verborgene Glut- oder Schwelnester enthalten können. Insbesondere während anhaltender Hitze und Trockenheit sollten Rauchentwicklungen ernst genommen und umgehend gemeldet werden.
| Einsatzart | Brand |
|---|---|
| Alarmierung | Telefonisch |
| Einsatzstart | 26. Juni 2026 22:00 |
| Mannschaftstärke | 13 |
| Einsatzdauer | 1,5 td |
| Fahrzeuge | Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug |
| Tanklöschfahrzeug | |
| Alarmierte Einheiten | FW Schondra |